Das geteilte Leben. Evolutionäre Gründe der Geschlechterdifferenz.

Abstract

\“Wir wissen nicht im geringsten über die letzten Gründe der Sexualität bescheid, warum also neue Wesen aus der Vereinigung der beiden geschlechtlichen Elemente hervorgebracht werden sollten [..]. Die ganze Angelegenheit liegt bis jetzt völlig im Dunkeln\“, schrieb Charles Darwin 1862 in seiner Abhandlung \„Über die beiden Formen oder den dimorphen Zustand bei Primula-Arten und über ihre bemerkenswerten geschlechtlichen Beziehungen\“. Was Darwin Kopfzerbrechen bereitete, ist auch heute noch – bald einhundertfünfzig Jahre später – eines der keineswegs ganz geklärten Rätsel der Biologie.

Publication
In H. Fink & R. Rosenzweig (Hrsg.) Mann, Frau, Gehirn - Geschlechterdifferenz und Neurowissenschaft (pp. 133–146). Paderborn. Mentis
Date

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